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    Kapitel 13


    Es waren einige Stunden vergangen und bereits Abend geworden, bis die beiden wieder nach Hause kamen. Ich saß immer noch in der Ecke in meinem Zimmer mit meinem Stofftier in den Armen. Doch ich hatte mich ein wenig beruhigt und hatte aufgehört zu weinen. Ich schaute noch einmal in den Spiegel und sah, dass man Jonathans Handabdruck nicht mehr sehen konnte. Ich war erleichtert darüber, denn was hätte ich meiner Mutter denn sagen sollen, woher der Handabdruck in meinem Gesicht herkam? Mir gingen seine Worte nicht aus dem Kopf //Wenn du deiner Mutter davon erzählst, wirst du schon sehen was du davon hast//. Wenn ich also nichts sagen würde was er getan hat, dann würde ich keinen Ärger bekommen. Ich verstand nicht was heute passiert war, warum er die Hand gegen mich erhoben hatte, nur weil ich in einen Raum ging, wo ich nicht hin sollte, schlägt man doch niemanden oder? fragte ich mich selbst. Ich stand auf und öffnete meine Türe. Ich steckte den Kopf hinaus und sah in

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    Kapitel 12


    Am nächsten Morgen, als wir nach unten gingen, war das Frühstück bereits hergerichtet. Susan ging an uns vorbei und klopfte bei der Kellertüre an und rief nach unten, dass Jonathan doch bitte Frühstücken kommen solle. Einige Minuten später kam er zu uns und wir aßen gemeinsam. „Ich muss heute in den Baumarkt, ich brauche noch ein paar Sachen.“ meinte er und unsere Mutter bat ihn darum sie mitzunehmen, dass sie einige Einkäufe erledigen konnte. Als sie sich angezogen hatten, sprach unsere Mutter „Wir sind bald wieder da.“ Sie verließen das Haus und Natalie und ich waren zum ersten mal alleine.


    Wir hörten wie das Garagentor sich öffnete und der Wagen raus fuhr. „Lass uns was im Fernsehen ankucken, bis sie wieder da sind“ sagte meine Schwester zu mir . Als wir gerade ins Wohnzimmer gehen wollten, sah ich, dass Jonathan die Kellertüre offen stehen hat lassen. „Lass uns nochmal nach unten gehen.“ sagte ich zu Natalie und zeigte in Richtung Keller. „Das

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    Kapitel 11


    Zuhause angekommen, zogen wir uns erst einmal aus. Doch von Jonathan und seinem Freund war nichts zu sehen. Sie waren Wahrscheinlich noch im Keller. Also bereitete Susan das Abendessen zu. Nach unserer Ankunft dauerte es allerdings nicht all zu lange, bis die Kellertüre aufging und die beiden raus kamen. „Wie war euer Tag?“ erkundigte sich Jonathan. Unsere Mutter erzähle ihm während dem kochen von unserem Tag im Zoo. Adam stand ruhig daneben und trank sein Bier. „Nun gut ich werde mich aber mal verabschieden“ sprach er und zog sich seine Sachen an. Beide verabschiedeten sich mit einem Handschlag und einer Umarmung und flüsterten sich etwas zu, was wir nicht verstanden hatten. Als wir alleine waren, fragte Susan nach wie denn ihr Tag so gewesen sei. Doch wirklich erzählt was sie getan hatten, erwähnte er nicht. „Jonathan, was habt ihr im Keller gemacht?“ blieb sie jedoch hartnäckig. „Nichts weiteres wir haben nur an etwas gebastelt.“ antwortete er

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    Kapitel 10


    Am nächsten Morgen, saßen wir am Frühstückstisch. Es war Sonntag und in einer Woche fing die Schule an. Ich hatte ein wenig Angst davor zur Schule zu gehen, denn immerhin war es eine neue Schule, wo ich niemanden kannte. Aber diesen Gedanken schob ich schnell wieder beiseite.


    „Was wollt ihr heute machen?“ fragte Susan in den Raum. Jonathan erhob seinen Blick von der Zeitung und schaute in die Runde. „Was haltet ihr davon, wenn ihr heute in den Zoo geht? Ein Freund kommt heute vorbei und wir haben noch im Keller zu tun.“ gab er zur Antwort und fing an zu grinsen, doch es war ein eigenartiges lächeln, dass ich nicht zuordnen konnte. Susan nickte und war Einverstanden. //Was macht er denn im Keller?// fragte ich mich und wurde Neugierig. Vor allem weil er es uns verboten hatte in den Keller zu gehen und auch nur er einen Schlüssel dafür besaß.


    Kurze Zeit später klingelte es auch schon. „Wenn man nicht vom Teufel spricht, dass wird er sein.“ freute er sich und ging zur

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    Kapitel 9


    Die restlichen Tage bis zur Hochzeit waren schnell vergangen. Alle waren damit beschäftigt alles Rechtzeitig zu organisieren. Wir Kinder standen hier eher nur am Rande, denn was konnten wir schon groß helfen? Dann war der Tag gekommen.


    Meine Mutter stand schon sehr früh auf und weckte uns auf. „Zieht euch bitte an, gleich kommt der Friseur vorbei.“ gab Susan kurz zum besten und eilte nach unten. Sie war sichtlich nervös vor der Hochzeit. Wir folgten und zogen unsere Kleider an, die sie uns noch hergerichtet hatte. Es waren keine großartigen Kleider. Wir trugen beide ein helleres kurzärmliges Kleid, dass uns bis zu den Knien reichte. Es waren unten ein paar Rüschen dran und dazu passende Ballarinas als Schuhe. Kurz danach klingelte es schon und der Friseur war da. Jonathan hatte die Nacht bei einem Freund verbracht, da es so Brauch war, die letzte Nacht nicht gemeinsam zu verbringen.


    Zuerst wurden wir Kinder fertig gemacht. Wir bekamen ein paar Blumen ins Haar gesteckt

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    Kapitel 8


    Als die beiden das Haus verlassen hatten befahl Jonathan uns die Küche sauber zu machen nach dem Frühstück. Natalie und ich sahen uns an und machten was er sagte. Während er sich ins Wohnzimmer an seinen Laptop setzte um daran zu arbeiten. „Ich muss jetzt noch Arbeiten, also verhaltet euch ruhig und macht keinen Blödsinn.“ ermahnte er uns mit strenger Miene. Doch was hatte er uns schon zu sagen? Er war nicht unser Vater. Also tollten wir durchs Haus und spielten miteinander. Natürlich quietschten wir dabei, wie es bei Kindern üblich war. Doch das war Jonathan nach kurzer Zeit zu viel. „Ich sagte doch ihr sollt leise sein, was daran versteht ihr zwei nicht?“ schrie er uns förmlich an. „Wir spielen doch nur.“ sagte Natalie mit einer verwunderten Stimme über den Tonfall von ihm. „Dann tut das leise, ich muss arbeiten.“ kam nur genervt zurück.


    Ich fühlte mich in seiner Gegenwart nicht gerade wohl. Er war heute irgendwie komplett anders als sonst. Doch ich ignorierte mein

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    Kapitel 7


    Es dauerte nicht lange, bis wir hörten wie sich die Haustüre öffnete. Beide kamen ins Wohnzimmer und begrüßten uns. Da es schon sehr spät war, schimpfte unsere Mutter uns weil wir noch wach waren. Doch sie konnte uns nicht lange böse sein, denn dafür war sie zu Glücklich.


    „Wie war euer Tag zusammen?“ fragte unsere Oma nach. Meine Mutter schwärmte sehr von dem Tag. Sie waren in einem schicken Restaurant und anschließend hatte Jonathan für beide einen Wellness Tag bezahlt. Maria freute sich für die beiden einfach. Es tat ihr gut zu sehen, dass ihre Tochter wohl einen sehr netten Mann gefunden hatte, der den Eindruck machte, als könnte er die Finger nicht von ihr lassen. „Habt ihr euch Gedanken darüber gemacht, wann ihr denn Heiraten wollt und wie die Feier aussehen soll?“ platze Maria vor Neugier.


    Jonathan nahm das Wort an sich „Wir wollen so schnell wie möglich Heiraten. Wenn es nach mir ginge, am liebsten gleich morgen, aber das ist leider nicht möglich. Ich weiß

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    Kapitel 6


    Am nächsten Morgen, standen wir alle wie gewohnt auf und begaben uns an den Frühstückstisch. Diesmal hatte unsere Oma ein wirklich leckeres Frühstück gezaubert. „Was haltet ihr beiden davon, wenn ihr heute einen Tag nur für euch habt? Ich kümmere mich um die Kinder.“ fragte sie Jonathan und Susan. Sie wollte dem frisch verlobten Paar einen Tag nur für sie beide schenken. Beide waren Einverstanden und verließen, nach dem Frühstück das Haus. Wir halfen unserer Oma dabei, die Küche sauber zu machen.


    „Was wollen wir denn heute anstellen? Leider ist es nicht das beste Wetter um uns in den Pool zu schmeißen.“ fragte sie uns. Also spielten wir im Haus gemeinsam. Wir hatten einige Spiele die für uns geeignet waren, die wir eine Zeit lang machten. „Wollen wir verstecken spielen?“ fragte ich schließlich, weil mir die Brettspiele dann doch zu langweilig wurden. Maria lächelte und nickte. „Gut ich zähle bis 100 und ihr beiden Versteckt euch.“ sagte sie. Maria hielt

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    Kapitel 5


    Am nächsten Morgen standen wir auf und wanderten nach unten in die Küche und saßen uns an den Frühstückstisch. Susan hatte bereits das Frühstück angerichtet und so nahmen wir es zu uns. Jonathan las seine Zeitung und trank seinen Kaffee dazu. Unsere Mutter freute sich auf die Überraschung von der Jonathan gestern sprach. Als er fertig war mit seiner Zeitung stand Jonathan auf und sprach. „Schatz, deine Mutter müsste bald ankommen. Ich habe für heute einen Tisch in einem Chinesischen Restaurant reserviert gegen 15 Uhr. So viel verrate ich euch schon mal.“

    Die Augen unserer Mutter strahlten richtig. Was kann denn nur die Überraschung sein? dachte ich mir während meine Schwester und ich ins Wohnzimmer gingen und uns die Zeit vor dem Fernseher vertrieben.


    Als es an der Tür klingelte, lief ich sofort hin. Ich freute mich meine Oma wieder zu sehen. Jonathan öffnete die Tür und begrüßte sie. Maria umarmte ihn kurz, sowie Susan und drückte uns Kinder einen Kuss auf die

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    Kapitel 4


    Am nächsten Morgen, wachte ich in meinem neuen Bett auf. Wo bin ich? Ach so im neuen Zuhause, daran muss ich mich wohl erst gewöhnen. dachte ich mir und schlug die Decke beiseite. Es war ein komisches Gefühl sein eigenes Zimmer zu haben, wenn man die ganze Zeit über sich immer das Zimmer mit der Schwester teilte. Doch auf der anderen Seite konnte ich in meinem Zimmer tun was ich wollte, ohne es zu teilen. Ich öffnete meine Zimmertüre und ging erst einmal zu meiner Schwester ins Zimmer. Auch sie musste sich erst daran gewöhnen, dass wir nicht mehr im selben Raum schliefen. Zusammen watschelten wir ins Badezimmer um uns erst einmal wie jeden Morgen die Zähne zu putzen und unser Gesicht wuschen. „Na habt ihr gut geschlafen ihr zwei?“ fragte unsere Mutter uns und wir beide nickten ihr zu. „Wenn ihr fertig seit kommt nach unten, ich hab uns Frühstück gemacht.“ fügte sie noch hinzu und verschwand wieder nach unten.


    Unten angekommen, bogen wir erst einmal in die falsche Richtung

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