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    Kapitel 25


    Maria trug mich nach dem Film hoch in mein Zimmer und legte mich in mein Bett. Sie deckte mich liebevoll zu und drückte mir einen Kuss auf die Stirn. Davon bekam ich aber nichts mit, da ich sehr tief schlief. Am nächsten Morgen kam sie nach oben und weckte uns für den Schultag auf. Natalie und ich standen auf und richteten uns im Badezimmer her. Wir zogen unsere Klamotten an und wanderten nach unten, wo unsere Oma bereits das Essen für die Schule hergerichtet hatte. Also machten wir uns auf zum Wagen und Maria brachte uns in die Schule. Sie wünschte uns einen schönen Tag und fuhr wieder weg.


    In der Klasse angekommen, war ich einer der ersten, also setzte ich mich auf meinen Platz und richtete schon mal alles her für die erste Stunde. In der ersten Stunde war Mathe dran. Der Lehrer kam auch gleich kurz nachdem es zur Stunde geläutet hatte. Mathe war schon immer ein Schwachpunkt für mich, also tat ich mir ein wenig schwer dem Unterricht zu folgen, aber ich gab mein

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    Kapitel 24


    Ich öffnete meine Augen und tapste aus meinem Bett. Da ich die Nacht sehr unruhig geschlafen hatte, war ich dementsprechend noch sehr müde. Ich hoffe, dass sich das noch über den Tag hinweg legen würde. Also machte ich mich erst einmal fertig für den zweiten Schultag. Ich zog mir meine Klamotten an und nahm meine Schultasche. Unten angekommen, stand das Frühstück wie immer bereits auf dem Tisch. Ich setzte mich ohne etwas zu sagen an den Tisch und aß meinen Teller leer. „Hast du deine Sprache verloren?“ fragte mich Jonathan mit einem sarkastischen Unterton. „Nein.“ war mein einziges Wort das ich an ihn richtete. „Ich bin fertig, darf ich mich schon in den Wagen setzen?“ fragte ich Susan. Sie nickte und ich begab mich in die Garage und nahm hinten platz. Kurze Zeit darauf folgte meine Schwester und meine Mutter. Sie startete den Wagen und wir fuhren in Richtung Schule. Auf dem Weg dorthin folgte ein Schweigen, keiner von uns Sprach ein Wort, bis Susan

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    Kapitel 23


    Es verging gut eine Stunde bis Susan uns abholte. Sie Entschuldigte sich bei uns, dass es etwas gedauert hatte. Nach dem wir ins Auto stiegen, erkundigte sie sich bei uns wie denn unser erster Schultag war, also erzählten wir nach einander wie der Tag war. „Natalie es freut mich, dass du gleich neue Freunde gefunden hast und das euer beider Tag gut verlaufen ist.“ freute sie sich für uns. „Wenn wir zuhause sind, wartet eine Überraschung auf euch.“ platzte es aus ihr heraus. Sie schien sich so darüber zu freuen, dass sie das lächeln nicht sein lassen konnte. Neugierig wie ich nun mal war, fragte ich nach was es denn sei. Doch meine Mutter hatte nichts dazu gesagt, denn es wäre ja sonst keine Überraschung mehr, meinte sie. Die Rückfahrt kam mir sehr lange vor, da ich es wissen wollte was es denn sein konnte.


    Als Susan den Wagen in der Garage abstellte, stiegen wir aus und gingen ins Haus. „Hallo ihr zwei.“ Natalie und ich konnten es kaum glauben, in der Küche stand

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    Kapitel 22


    Am nächsten Morgen waren wir schon früh wach für unseren Schultag an der neuen Schule. Natalie und ich wuschen uns und zogen uns an. Unsere Mutter hatte bereits das Frühstück vorbereitet, was wir schnell runter schlangen. Susan ging währenddessen in die Garage und fuhr den Wagen schon einmal in die Auffahrt. Sie hupte einmal kurz und wir beide rannten nach oben und holten unsere Schultaschen. Natalie saß vorne und ich hinten. Für unsere Mutter war es eine Erleichterung, da wir in die selbe Schule gingen. Natalie war zwar ein paar Stufen ober mir, aber da es sich um ein großes Gelände handelte wo die Schule war, gab es zwei Gebäude. Und schon fuhren wir los. „Die ersten paar male werden entweder Jonathan oder ich euch zur Schule bringen. Aber ab nächster Woche werden wir euch mit dem Schulbus los schicken, der hier seine Haltestelle hat.“ sagte sie zu uns, während sie am Ende unserer Straße auf die Bushaltestelle deutete. Die fahrt dauerte nicht ganz eine

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    Kapitel 21


    Ich schrieb und schrieb immer wieder diesen Satz. Nach einigen Stunden brannte meine rechte Hand. Ich legte den Stift kurz beiseite und massierte meine Hand ein wenig, doch danach nahm ich den Stift sofort wieder in Hand und schrieb weiter. Ich hatte Angst, dass Jonathan in genau dem Moment als ich eine kurze Pause machte in mein Zimmer kommen könnte. Meine Augen gingen in die Richtung meiner Zimmertüre, aber er stand nicht da. Ich Atmete einmal kurz aus und war froh darüber. Ich kann nicht genau sagen, wie oft ich diesen Satz geschrieben hatte, aber der halbe Block war voll davon. Kurze Zeit später ging meine Zimmertüre auf und er kam rein. Er ging ohne Worte auf mich zu und nahm mir den Block weg. Jonathan blätterte die Seiten durch. „Du hast einen halben Block in den paar Stunden geschafft? Wie langsam bist du eigentlich?“ lachte er mich aus. „Na ja was hab ich auch schon von dir erwartet. Es wäre alles schöner, wenn es dich nicht geben würde. Leider

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    Kapitel 20


    In dieser Nacht konnte ich kaum zur Ruhe kommen. Es hatte sehr lange gedauert bis ich schließlich einschlief. Ich bekam am nächsten Morgen nicht mit, als Susan das Haus verlassen hatte um zur Arbeit zu fahren. Jonathan brachte meine Schwester zu einer Freundin, die sie gefunden hatte, als wir bei der Grillparty waren. Als er zurück im Haus war, kam er auf direktem Weg zu mir in mein Zimmer.


    Während ich noch schlief ging er auf mich zu und packte mich an den Haaren und zerrte mich aus meinem Bett. In Panik nahm ich meine beiden Arme nach oben und griff nach seiner Hand. Ich versuchte seine Hand von meinen Haaren weg zu bekommen, doch ich hatte keine Chance gegen ihn. Dabei schrie ich, doch niemand kam um mir zu helfen. Mit meinen Beinen strampelte ich wie wild um mich, doch auch das half nichts. Jonathan schleifte mich aus dem Zimmer und die Treppen hinunter. Der Schmerz den ich verspürte, als er mich an meinen Haaren zog, strömte durch meinen gesamten Körper. Die

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    Kapitel 19


    Ich setzte mich an meinen Schreibtisch und fing an zu zeichnen. Natalie musste natürlich hatte natürlich keine Strafarbeit oder ärger bekommen. Ich wusste ja das Jonathan sie leiden konnte. Sie war nun mal das, was er sich vorgestellt hatte. Sie war brav, lernte schnell und versuchte es ihm recht zu machen. Ich verstand nicht, was ich denn so schlimmes getan hätte, dass ich seine Launen abbekam. In Gedanken versunken, hörte ich nicht, wie es an meiner Zimmertüre klopfte. Also ging die Türe auf, als ich nicht reagierte. „Emma, ich möchte gerne mit dir reden.“ hörte ich schließlich die Stimme von meiner Mutter. Susan trat ein und setzte sich an den Rand meines Bettes. Ich drehte mich zu ihr um, doch zu ihr aufs Bett setzte ich mich nicht.


    „Jonathan hat es bestimmt nicht so gemeint. Es ging ihm heute nicht so gut und war nicht besonders gut gelaunt. Ja er hätte dich nicht so behandeln dürfen und ich bin mir sicher das es ihm Leid tut. Aber du bist auch schon ein wenig

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    Kapitel 18


    Langsam neigte sich der Sommer doch dem Ende zu und in ein paar Tagen würden meine Schwester und ich auf die neue Schule gehen. Neue Leute die ich nicht kannte, neue Lehrer, das machte mir ein wenig Angst. Aber ich wusste, dass ich zumindest, auch wenn ich erst gestern ein paar in meinem Alter kennengelernt hatte, diese auch auf meine Schule gehen würden. Vielleicht würde ich ja auch mit einem dieser Kinder in die selbe Klasse gehen. Hoffte ich zumindest. Als ich mich im Badezimmer wusch und fertig machte für den Tag, konnte ich es kaum glauben, dass schon einige Monate vergangen waren, wo wir hier wohnten. Ich vermisste meine Freunde die ich hatte und vor allem meine Oma. Seit dem wir hier wohnten, war sie nur ein mal zu Besuch und wir hatten auch kaum miteinander gesprochen.


    Die anderen waren schon ein wenig länger wach als ich und waren bereits unten. Jonathan beklagte sich, dass er starke Kopfschmerzen haben würde, was wohl von dem Alkohol sein würde, da er

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    Kapitel 17


    In dieser Nacht hatte ich Alpträume. Ich träumte davon wie Jonathan mir weh tat, wie er mir all diese Dinge sagte. Ich wachte ein paar mal auf und mein gesamter Körper zitterte. Dieses Gefühl der Angst vor diesem Mann, konnte man nicht in Worte fassen. Ich versuchte immer und immer wieder an was schönes zu denken, doch der Alptraum ging immer an der Stelle weiter wo ich zwischendurch wach wurde. In meinem Traum packte er mich an beiden Armen und schüttelte mich hin und her, er sagte mir das er mich hasse und sich wünschte ich wäre nie geboren worden. Das ich nur eine Last sei und er es nicht ertrage, dass ich eine Ähnlichkeit mit meinem Vater hätte. Ich war froh als die Nacht endlich vorüber war und die Sonne durch mein Fenster strahlte. Also stand ich von meinem Bett auf und zog mich um und setzte mich an meinen Schreibtisch.


    Ich nahm ein Blatt Papier und ein paar verschieden färbige Stifte und fing an zu zeichnen. Ich zeichnete in die Mitte des Blattes ein Haus mit

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    Kapitel 16


    Ich blieb oben und verschwand in mein Zimmer. In der Hoffnung wenn ich mich ruhig verhalten würde, dass ich Jonathan nicht wütend machte. Doch schon nach ein paar Minuten ging meine Zimmertüre auf und er stand in meinem Zimmer. Er hatte einen Block und einen Stift in der Hand und warf in mir vor die Füße.


    „Wenn du denkst, das du ohne Bestrafung davon kommst, für dein Verhalten heute, hast du dich geschnitten. Du wirst jetzt auf den Block 500 mal ich werde das tun was von mir Verlangt wird und wie Natalie sein, schreiben. Hast du das verstanden?“ befahl er mir. „Warum? Ich habe nichts getan.“ versuchte ich stark zu sein. Doch das kam bei Jonathan nicht gut an, er wurde wütend. „Was hast du gesagt?“ sprach er mit wütender Stimme, als er auf mich zu ging. Ich saß noch auf dem Boden, als er mich am Handgelenk packte und mich mit kraft in die Luft zog, sodass ich keinen Boden mehr unter den Füßen hatte. Er zog mich so hoch, dass ich in sein Gesicht schaute.

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